Frühjahr/Sommer 1921

Mode aus dem Frühjahr/Sommer Versandhauskatalog der Firma Philipsborns von 1921.

Seiten insgesamt: 280 (108 online)

Format: 20,5 x 27,2 cm / 8,07 x 10,71 in


Cover des Frühjahr/Sommer Versandhauskatalogs der Firma Philipsborns von 1921.
Zwei Modelle der Frühjahrsmode 1921, die exklusiv von Irene Castle (1893-1969) für Philipsborn’s entworfen wurde.
Links ein Kleid aus marineblauem „Tricotine“ (robust gewebtes Wollgewebe) mit Stickereien, Hüft- und Ärmelrüschen, Kettengürtel und teilweise plissiertem Rock.
Rechts ein dunkelgelbes Blusenkleid aus einem Chiffon-Taft und Seidengemisch mit kontrastierenden Stickereien, plissiertem Rock und einem langen Gürtel, der in Quasten endet.
Drei wadenlange Tunikakleider aus marineblauem Seiden-Taft, mittelbraunem Seiden Crêpe de Chine und blauem Seiden-Georgette.
Roter Fältchen-Georgette ziert die Ärmel und den Ausschnitt des ersten Kleides. Das mittlere Kleid zeigt glockig geschnittene Ärmel und einen Westeneinsatz aus Spitze der durch einen smokingartigen Kragen umrahmt wird. Das rechte Kleid wird durch dezent schimmernde Glasperlen verschönert. Alle Kleider weisen Stickereien auf.
Doppelseite mit Kleidern aus Seiden-Georgette, Seiden-Taft, Seiden Crêpe de Chine und Woll-Serge. Alle Kleider weisen reiche Stickereien oder Ziernähte an den Front- und Brustseiten oder an den Ärmelaufschlägen auf. Zwei Modelle sind mit Spitze garniert. Plissierte Rockteile und Paneele sowie dreiviertellange Ärmel sind charakteristisch für die meisten Kleider.
Doppelseite mit Kleidern aus Seiden-Georgette, Seiden-Taft, Seiden Crêpe de Chine und Woll-Serge. Alle Kleider weisen reiche Stickereien oder Ziernähte an den Front- und Brustseiten oder an den Ärmelaufschlägen auf. Zwei Modelle sind mit Spitze garniert. Plissierte Rockteile und Paneele sowie dreiviertellange Ärmel sind charakteristisch für die meisten Kleider.
Drei Kleider aus Woll-Serge, Seiden-Taft und Seiden-Popelin mit dezenten Stickereien und mit drei unterschiedlich gearbeiteten Ausschnittformen.
Kleider aus geblümten Organdy, bedrucktem französischem Schleierstoff und Voile. Vor allem die ersten beiden Modelle weisen großzügige Rüschengarnierungen an Rock, Ärmelaufschlägen und Kragen auf, während das letzte Modell reichlich bestickt und mit einem seitlich angenähten Plisseevolant versehen ist.
Kleider für junge Frauen in kleineren Konfektionsgrößen aus Seiden-Popelin, Woll-Serge, fantasievoll bedrucktem Schleierstoff und Seiden-Taft. Das erste Kleid wird von einem aufgesetzten bestickten Panel geziert, während das Tunikakleid (drittes Modell) eine verlängerte Gürtellinie aufweist, die durch eine Rüsche markiert ist.
Doppelseite mit Kleidern für Mädchen im Alter von 7 bis 14 Jahren. Die Kleidchen sind aus „lawn cloth“ (flach gewebter Leinenstoff), Organdy (transparenter Batist) und ähnlichen leichten Netzstoffen für den Sommer. Auffällig sind die überschwänglichen handgearbeiteten Stickereien und Spitzengarnierungen.
Doppelseite mit Kleidern für Mädchen im Alter von 7 bis 14 Jahren. Die Kleidchen sind aus „lawn cloth“ (flach gewebter Leinenstoff), Organdy (transparenter Batist) und ähnlichen leichten Netzstoffen für den Sommer. Auffällig sind die überschwänglichen handgearbeiteten Stickereien und Spitzengarnierungen.
Kleidchen für Mädchen von zwei bis sieben Jahre aus „lawn cloth“ (flach gewebter Leinenstoff), Organdy (transparenter Batist) und anderen leichten netzartigen Stoffen mit reichen Stickereien und Spitze.
Pelzstolen und Pelzschals aus Fuchs, Islandfuchs, amerikanischem Marder und mandschurischem Wolf. Einige Modelle sind dagegen auch aus Kaninchen oder Imitatpelz und wie ein Fuchspelz mit Extremitäten und Kopf gearbeitet.
Sieben Damenblusen für jeweils 2,98 $ aus Seiden-Georgette Krepp, japanischer Seide und anderen Seiden. Die Blusen sind aufwendig handbestickt oder werden mit Spitze oder Rüschen belebt.
Exquisite Damenblusen aus Seiden-Georgette Krepp und anderen Seidenstoffen mit opulenten Stickereien. Teilweise werden die Rund- und V-Ausschnitte mit unterschiedlich gearbeiteten Kragen versehen.
Drei Kasacks mit dreiviertellangen Ärmeln, geräumigen Taschen und Stoffgürteln aus Leinen und leinenartigem Stoff („linon“) sowie drei Matrosenblusen aus Seiden und Jeansstoff.
Aufeinander abgestimmte Röcke und Blusen mit Stickereien, Perlen oder auch Zierknöpfen. Die Röcke sind aus Woll-Serge, reiner Wolle und Seiden-Taft. Die Blusen bestehen aus Seiden-Georgette Krepp und reiner Seide.
Genau aufeinander abgestimmte Röcke und Blusen mit Stickereien oder aufgesetzten Taschen. Die Röcke sind aus Seiden-Popeline, Seiden-Taft und Woll-Serge. Die Blusen bestehen allesamt aus Seiden-Georgette Krepp und präsentieren dreiviertellange Ärmel. Das mittlere Modell erinnert stark an ein Jumper Ensemble.
Pullover, Stickjacken, Capes und Schals aus reiner Wolle, Wollmixstoffen und einer Jersey Angora Mischung für Mädchen und junge Frauen. Die Jacken für Damen besitzen große Capes oder werden mit einem Schal getragen. Quasten zieren die Jackensäume und Capes.
Ein Kostüm aus französischer Woll-Serge, das von der Gesellschaftstänzerin Irene Castle (1893 - 1969) entworfen wurde, führt die Kostümsektion des Kataloges an. Die Kostümjacke zeigt auffällige aber dezente Paspelierung aus Seide. Sie wird zudem auf neun Knöpfen und mit einem schmalen Gürtel geschlossen. In der Front zeigen sich zwei dekorative Bänder, die quastenartig enden.
Doppelseite mit Kostümen für Frauen aus Woll-Serge. Der ziemlich ähnliche Schnitt wird durch differierende Details abgewandelt. Unterschiedlich geformte Kragen, Paspeln, mehr oder minder großzügige Stickereien, Zierknöpfe, Taschen oder ein plissierter Schoß geben jeder Jacke einen individuellen Charakter.
Doppelseite mit Kostümen für Frauen aus Woll-Serge. Der ziemlich ähnliche Schnitt wird durch differierende Details abgewandelt. Unterschiedlich geformte Kragen, Paspeln, mehr oder minder großzügige Stickereien, Zierknöpfe, Taschen oder ein plissierter Schoß geben jeder Jacke einen individuellen Charakter.
Kostüme für die Dame aus Woll-Serge deren Jacken etwa hüftlang geschnitten sind. Kunstvoll gestickte Nahtfiguren und Ornament geben jedem Kostüm eine individuelle Note. Zudem sind auch hier die Kragen unterschiedlich gearbeitet. Das Modell links zeigt einen spitzen Borteneinsatz.
Schneiderkostüme zu unterschiedlichen Preisen aus Woll-Serge und Woll-Poplin mit wadenlangen Röcken. Die Jacken sind mit unfangreichen Stickereien und vielen Zierknöpfen versehen. Paspeln und Biesen dienen als zusätzlicher Zierrat.
Kragen-, Latz- und Westengarnituren aus Netzstoffen, Organdy und Spitze in unterschiedlichsten Ausführungen zum Annähen an selbstgeschneiderten Kleidern und Blusen. Unten im Bild befinden sich auch Schleifen zum weiteren Aufhübschen.
Modische und voluminöse Capes und Schals aus buschigen, teilweise aus künstlich gekringelten Marabu und Straußenfedern für kühle Tage in Pelzoptik. Alle Capes besitzen ein Innenfutter aus Seide oder sind mit Seide vernäht worden und werden mit Bändern oder Kordeln geschlossen. Buschige Federpompons zieren die Enden der Bänder oder die Unterseiten der Capes.
Damenhandtaschen und Geldbörsen in verschiedensten Größen und Formen aus Leder, Popeline und Seide. Manche Taschen sind bestickt, andere mit Perlen verziert, haben Quasten oder besitzen Metallrahmen für den Verschluss. Kleinere Vanity Bags (dt.: Kosmetikbeutel) haben teilweise eingearbeitete Spiegel.
Im Zentrum des Bildes befinden sich schmale Gürtel mit Metallverschlüssen aus Leder und Lackleder. Darunter stehen handliche Taschen für Fotoapparate („kodak bags“) zur Auswahl.
Frühjahrsmäntel für Damen aus reinem Woll-Velours im markant modisch überweiten Schnitt der frühen Zwanziger Jahre. Auffällig sind hier, wie bei den Kostümen und Kleidern, die reichen geometrischen und ornamentalen Panel- und Randstickereien oder langen Zierknopfleisten. Zudem stehen überbreite Kragen und Falten werfende Capes hoch im Kurs.
Wadenlange Damenmäntel zu moderaten Preisen aus Woll-Velours mit dezenten Stickereien und farblich kontrastierenden Stoffverwendungen. Das Modell in der Mitte zeigt ein fast hüftlanges Cape. Die Mäntel sind etwas kürzer als die Kleider oder dreiviertellang.
Doppelseite mit sechs Damenmänteln und kürzeren Sportmänteln aus Woll-Velours, Woll-Serge und reinem Flanell-Velours. Charakteristisch sind die sehr breiten Kragen, die nahezu in Capes zu übergehen scheinen. Die Mäntel mit Cape zeichnen sich dagegen durch ihre sackartigen übergroßen Schnitte aus (zweites & viertes Modell). Große auf- oder eingearbeitete Taschen, Knöpfe, Paspeln oder leichte Stickereien geben Abwechslung.
Doppelseite mit sechs Damenmänteln und kürzeren Sportmänteln aus Woll-Velours, Woll-Serge und reinem Flanell-Velours. Charakteristisch sind die sehr breiten Kragen, die nahezu in Capes zu übergehen scheinen. Die Mäntel mit Cape zeichnen sich dagegen durch ihre sackartigen übergroßen Schnitte aus (zweites & viertes Modell). Große auf- oder eingearbeitete Taschen, Knöpfe, Paspeln oder leichte Stickereien geben Abwechslung.
Drei Damenmäntel aus Woll-Velours und Woll-Popeline im weiten Schnitt mit handgearbeiteten Stickereien, angenähten Zierknöpfen und übergroßen Kragen, die wahlweise in großen Konfektionsgrößen oder in kleineren Größen für junge Damen bestellt werden können.
Der Druck weist durch die nicht genau übereinanderliegenden Farbschichten eine deutliche Unschärfe auf.
Zwei Sportmäntel aus Woll-Velours und ein Mantel aus Woll-Serge für Frauen. Ins Auge fallen die linearen Panelstickereien, die kontrastierend verwendeten Stoffe in unterschiedlichen Farben, die überlappenden Kragen und die reiche Verwendung von Zierknöpfen.
Regenmäntel und Regenhauben für Frauen aus gummierten Stoffen wie Bombasin (Seiden-Woll Gemisch), Popeline und Tweedmischstoff. Die Mäntel sind der aktuellen Mantelmode in Schnitt und Aufmachung angeglichen.
Zwei Mäntel und ein Umhang für junge Damen und „Misses“ (dt.: „junge Frauen“ / „Fräuleins“) aus Woll-Serge und Woll-Velours. Die Schnitte sind überwurfartig weit geschnitten und mit großen Capes oder breitem Kragen versehen. Dezente Stickereien und große Taschen sind immer noch populär.
Mäntel für junge Frauen aus Woll-Serge, Velours und Woll-Velours. Stickereien, großzügig geschnittene Kragen, großräumige Taschen, aufgestickte Seidenrosetten und Metallknöpfe verschönern die jugendlichen Mäntel.
Frühjahrsmäntel für Madchen im Alter von 8 bis 14 Jahren mit großen aufgesetzten Taschen, breiten Kragen und dem typischen weiten Schnitt, der in diesen Jahren die Mode bestimmt. Woll-Serge, Woll-Velours und gummiertes Wollgewebe fanden für die Mäntel Verwendung.
Zudem ist auch ein Umhang aus „trocotine“ (Woll-Baumwollgemisch) im Angebot.
Kurze und lange Damenhandschuhe mit Knopfverschlüssen aus feinsten Seiden oder Chamoisleder bestellbar in Weiß oder anderen hellen Farben sowie Schwarz.
Im oberen Bildrand befinden sich Automobilhandschuhe zum Fahren und Lenken aus Leder mit extra verstärkten Nähten.
Drei der neuesten Kreationen „direkt von den Pariser Boulevards“ eröffnen die Katalog-Sektion für Damenhüte. Die Hüte sind aus Glanzgarnen, „hemp Batavia cloth“ (Hanfgewebe) – „dem bevorzugten Gewebe der Saison“ – und Seidenspitze.
Zur Garnierung dienen Reiherfedern, die wie eine Paradiesflanke angebracht sind (links), ein breites Ripsband (Mitte) oder detailreiche Stickereien an der Krempe (rechts).
Neun Damenhüte für Frühjahr und Sommer aus Hanf, Satin und leichten teilweise matt glänzenden Strohgeflechten. Flächige Stickereien, Ripsbänder, Kunstblumen und Früchte sowie lange Fransen (zweites Modell von links) und Straußenfedern garnieren die Hüte.
Bei zwei Modellen sind die Krempen mit fantasievollen Hutnadeln am Hutkopf befestigt, um den so beliebten „off the face“ Effekt zu erzielen. Die halbdurchsichtige Krempe des mit gelben Blüten garnierten Hutes (untere Mitte) besteht aus feinem Rosshaar.
Weitere neun Hutmodelle aus Seiden-Georgette Krepp, fein glänzenden Strohgeflechten, Hanf und Seiden-Taft. Seiden- und Wollstickereinen, Ripsbänder, Quasten mit langen Fransen, Blüten und Kunstkirschen zieren diese für heutige Verhältnisse extravaganten Hüte. Das zweite Modell in Blau (Mitte links) ist ein sogenannter „tam o’shanter“ (dt.: Schottenmütze).
Kränze aus künstlichen Blüten, Beeren, Zweigen, Blättern, Kornähren und Straußenfedern zur fantasievollen Garnierung von ungarnierten Hüte (siehe nächste Seite) nach eigenem Geschmack.
Zudem sind im unteren rechten Bildrand auch Quasten, Ansteckzweige und Hutnadeln zusätzlich im Angebot.
Doppelseite mit noch ungarnierten Hüten aus Hanf und Strohgeflechten, Seiden-Taft, Seide und Pyroxylin (Cellulosenitrat – frühe Kunstseide aus Cellulose), die nach Geschmack der Trägerin verschönt werden können (siehe vorherige Seite). Die halbdurchsichtigen breiten Hutkrempen bestehen dagegen aus Netzstoffen oder Spitze. Viele der Modelle zeigen den so beliebten „off the face“ Effekt.
Doppelseite mit noch ungarnierten Hüten aus Hanf und Strohgeflechten, Seiden-Taft, Seide und Pyroxylin (Cellulosenitrat – frühe Kunstseide aus Cellulose), die nach Geschmack der Trägerin verschönt werden können (siehe vorherige Seite). Die halbdurchsichtigen breiten Hutkrempen bestehen dagegen aus Netzstoffen oder Spitze. Viele der Modelle zeigen den so beliebten „off the face“ Effekt.
Maßdiagramm zur leichten Messung der Schuhgröße von Männern, Frauen und Kindern.
Doppelseite mit Damenpumps aus Lackleder und Wildleder mit originellen Schnallen. Perforationen, Ziernähte, Schleifen und kleine Glasperlen geben jedem Paar eine individuelle Note. Geschwungene Louis XIV Absätze und die sehr spitz zulaufenden Kappen sind typisch für die Schuhmode der frühen Zwanziger Jahre.
Doppelseite mit Damenpumps aus Lackleder und Wildleder mit originellen Schnallen. Perforationen, Ziernähte, Schleifen und kleine Glasperlen geben jedem Paar eine individuelle Note. Geschwungene Louis XIV Absätze und die sehr spitz zulaufenden Kappen sind typisch für die Schuhmode der frühen Zwanziger Jahre.
Doppelseite mit 14 Damenpumps aus Ziegen- und Wildleder oder überwiegend Lackleder. Die meisten der Modelle zeigen interessant gearbeitete Schnallen, Nähte oder Perforationen. Viele Schuhe werden von Schleifen geziert. Zwei Paare im Kolonialstil (ohne Schnalle, aber mit großer Zierschnalle) und ein Paar Oxfords werden angeboten. Louis XIV Absätze überwiegen, dagegen zeigen alle Modelle eine spitze Kappe.
Doppelseite mit 14 Damenpumps aus Ziegen- und Wildleder oder überwiegend Lackleder. Die meisten der Modelle zeigen interessant gearbeitete Schnallen, Nähte oder Perforationen. Viele Schuhe werden von Schleifen geziert. Zwei Paare im Kolonialstil (ohne Schnalle, aber mit großer Zierschnalle) und ein Paar Oxfords werden angeboten. Louis XIV Absätze überwiegen, dagegen zeigen alle Modelle eine spitze Kappe.
Damenpumps aus Ziegen- und Wildleder mit Schleifen geschmückten Kreuz-, T- oder normalen Schnallen. Perforationen zieren den Großteil der Schuhe, deren Absätze im Louis oder im kubanischen Stil gehalten sind.
Eine besondere Variation der Frühjahrsmode sind die „Egyptian anklet“ Pumps, die durch drei Paare vertreten werden und eine Art Mischung aus offenem Halbschuh und geschlossener Stiefelette sind. Diese Modelle werden mittels mehrerer Knöchelriemchen geschlossen.
Die Doppelseite mit Damenschuhen aus Ziegen-, Wild- und Veloursleder zeigt die beliebtesten Halbschuhe der frühen Zwanziger Jahre: relativ hoch geschlossene Oxfords (3 Modelle), Kolonialpumps mit Zierschnallen aus Metall (3 Paare), gewöhnliche Pumps mit Zierlasche (2 Paare), Pumps mit einer oder zwei Schnallen (7 Modelle) und ein „Egyptian anklet“ Paar, das mit einem hohen Knöchelriemchen geschlossen wird. Ziernähte, Perforationen, Schleifen und kleine Perlen geben Abwechslung.
Die Doppelseite mit Damenschuhen aus Ziegen-, Wild- und Veloursleder zeigt die beliebtesten Halbschuhe der frühen Zwanziger Jahre: relativ hoch geschlossene Oxfords (3 Modelle), Kolonialpumps mit Zierschnallen aus Metall (3 Paare), gewöhnliche Pumps mit Zierlasche (2 Paare), Pumps mit einer oder zwei Schnallen (7 Modelle) und ein „Egyptian anklet“ Paar, das mit einem hohen Knöchelriemchen geschlossen wird. Ziernähte, Perforationen, Schleifen und kleine Perlen geben Abwechslung.
Hoch geschlossene Damenschnürstiefel aus blauem, braunem oder grauen Ziegenleder und teils mit Gummisohle. Die Absätze sind im geschwungenen Louis XIV Stil oder werden als sogenannter „Parisian walking heel“ (Kubanische Absätze) an die Frau gebracht.
Doppelseite mit Damenschnürstiefeln für jeweils 4,48 $ aus Ziegenleder mit „Parisian Cuban heel“ oder Louis XIV Absatz. Ziernähte und fantasievolle Perforationen geben den „neuesten sensationellen Stilen“ die besondere Note.
Doppelseite mit Damenschnürstiefeln für jeweils 4,48 $ aus Ziegenleder mit „Parisian Cuban heel“ oder Louis XIV Absatz. Ziernähte und fantasievolle Perforationen geben den „neuesten sensationellen Stilen“ die besondere Note.
Doppelseite mit weißen Leinenschuhen für die warmen Sommertage 1921. Schuhe mit Schnalle (drei Modelle), Doppelschnalle (ein Paar), Kolonialpumps sowie „Egyptian anklet tie pumps“ (zwei Paare) und eine Neuinterpretation eines römischen Sandalenstiefels mit jeweils vier Schließen zeigen die aktuelle Mode. Kleine Schleifen, Metallschnallen, Perforationen und dezenten Perlenapplikationen geben jedem Paar die individuelle Note.
Doppelseite mit weißen Leinenschuhen für die warmen Sommertage 1921. Schuhe mit Schnalle (drei Modelle), Doppelschnalle (ein Paar), Kolonialpumps sowie „Egyptian anklet tie pumps“ (zwei Paare) und eine Neuinterpretation eines römischen Sandalenstiefels mit jeweils vier Schließen zeigen die aktuelle Mode. Kleine Schleifen, Metallschnallen, Perforationen und dezenten Perlenapplikationen geben jedem Paar die individuelle Note.
Doppelseite mit den neuesten sommerlichen Damenschuhen zu günstigen Preisen aus weißem Canvas (Leinen).
Das Angebot besteht aus T-, Kreuz- und Einspangenschuhen (drei Modelle), einem Paar Kolonialpumps, zwei Oxfords, einem Paar „Egyptian ankle pumps“ und sechs schlichten Pumps mit oder ohne Zierschleifen. Perforationen, Stickereien und unaufdringliche Strassperlenapplikationen dienen als Ornament. Louis XIV und kubanische Absätze dominieren.
Doppelseite mit den neuesten sommerlichen Damenschuhen zu günstigen Preisen aus weißem Canvas (Leinen).
Das Angebot besteht aus T-, Kreuz- und Einspangenschuhen (drei Modelle), einem Paar Kolonialpumps, zwei Oxfords, einem Paar „Egyptian ankle pumps“ und sechs schlichten Pumps mit oder ohne Zierschleifen. Perforationen, Stickereien und unaufdringliche Strassperlenapplikationen dienen als Ornament. Louis XIV und kubanische Absätze dominieren.
Seite mit schweren nahtverstärkten Arbeitsschuhen und Anzugschuhen für Männer für den alltäglichen Gebrauch aus Leder. Alle Modelle zeigen Perforationen, die Straßenschuhe haben zudem eine Sohle aus Goodyear Gummi.
Elegante Straßenstiefeletten und Halbschuhe für den Herrn aus russischem Leder. Alle Schuhe besitzen einen gummierten Absatz; zwei Modelle zudem auch eine Gummisohle. Die Schuhe sind in den Farben Braun, Mahagoni oder „gunmetal“ Schwarz erhältlich.
Freizeit und Sportschuhe für die ganze Familie aus Canvas (Leinen) mit vulkanisierter Sohle. Teilweise können die Modelle als Stiefelette oder Halbschuhe bestellt werden. Stahlschnallen und Pflegemittel sind in der unteren Bildmitte.
Unterröcke („Petticoats“) für Damen aus Seiden- oder Baumwoll-Taft, Seiden Jersey oder Messaline (glänzendes Seidengewebe). Plisseestoff, Rüschen und biesenverzierte Rockstufen verhelfen dem Kleid zu größerer Weite.
Kimonos als Morgenröcke oder Nachhemden aus Kreppstoffen wie Baumwoll- und Seidenkrepp. Reihenziehungen, Schleifchen, Borten, blütenartige und gepunktete Stoffmuster, aufwendige Stickereien sowie durch den Stoff geführte Taillenbänder erzeugen höchst unterschiedliche Ausführungen. Eine Robe mit aufgenähten Taschen. V-Ausschnitte überwiegen.
Kurzärmelige Haushaltskleider mit obligat aufgenähten Taschen (sog. „porch dresses“) und Schürzen für die alltägliche Hausarbeit aus gestreiften, karierten oder bedruckten Stoffen wie Perkal, Baumwolle, Leinen oder Gingham. Nur ein Kleid ohne Taillengürtel.
„Natürlich gelockte“ Echthaarteile: Strähnen, Locken und Haarknoten zum einfachen Einarbeiten in die eigene Frisur. Verschiedene Haarlängen und Qualitäten in allen Haarfarben (außer Grau und Weiß) sowie passende Haarnetze, zu je sechs oder 12 Stück (unten links), sind erhältlich.
Die neueste Haarmode („Newest Craze!“) ist der „Castle Bob“ oder „Castle Swirl“ mit dem das Versandhaus die Haarteile mit dem Namen der bekannten Tänzerin Irene Castle bewirbt. Dies zeigt, wie weitrechend schon damals die populären Stars zur Vermarktung herangezogen wurden.
Damenstrümpfe aus Seidenspitze sind 1921 „Fashion’s latest whim“ (dt.: „neueste Modelaune“). Daneben sind gewöhnliche Strümpfe mit verstärkter Ferse aus reiner Seide und merzerisierter Baumwolle in den Farben Schwarz, Weiß, Grau, Braun oder Marineblau erhältlich – dunkle Farben sind noch in Mode.
In der Mitte befinden sich besonders länger strapazierbare Stümpfe mit verstärkten, farblich kontrastierenden Rändern, zum sicheren Befestigen von Strumpfhaltern. Dicke Seidenstrümpfe für kühle Tage oder Sport befinden oben links. Oben rechts sind Herrenstrümpfe aus Seide.
Damenunterwäsche und Nachtwäsche.
Lange Unterhemden und eine Hemd-Höschen-Kombination (links) aus Seiden Crêpe de Chine und Batist sowie reicher Spitzengarnierung sind hier im Angebot.
Unten links befinden sich ein zweiteiliger Pyjama aus Nainsook (besonders leichter Musselin) und ein Nachthemd aus geblümtem Batist mit passender Spitzenhaube.
Damenunterwäsche aus Nainsook (besonders leichter Musselin), Batist und französischem Schleierstoff sowie Spitze. Die hier gezeigten Unterhemden zeigen neben dem reichen Spitzenbesatz auch kleine Schleifchen oder auch Stickerei.
Eine „3 in 1 Neuheit“, bestehend aus Hemd, Höschen und angeschnittenem Rockteil, dass das Höschen verdeckt, wird unten links präsentiert.
Damenunterwäsche. Lange Unterröcke (Unterkleider) aus Musselin und Nainsook (besonders leichter Musselin) mit reichem Spitzenbesatz am Oberteil und Saum. Nach dem Anziehen wir das Oberteil mittels kleiner Haken oder Knöpfe geschlossen, dann durch Bandzug befestigt und das Bändchen zu einer Schleife gebunden.
Doppelseite mit hauptsächlich ärmellosen Nachhemden, passenden Hauben und zwei Pyjamas für Frauen.
Batist und vor allem bedruckter und einfarbiger Nainsook (besonders leichter Musselin) mit Stickereien oder großzügiger Spitzenverarbeitung. Einer der Pyjamas – ein sog. „Billie Burke“ (Ziegfeld Follies Star, *1884-†1970) Pyjama – ist zweiteilig, der andere wird angezogen und über eine Knopfleiste geschlossen.
Doppelseite mit hauptsächlich ärmellosen Nachhemden, passenden Hauben und zwei Pyjamas für Frauen.
Batist und vor allem bedruckter und einfarbiger Nainsook (besonders leichter Musselin) mit Stickereien oder großzügiger Spitzenverarbeitung. Einer der Pyjamas – ein sog. „Billie Burke“ (Ziegfeld Follies Star, *1884-†1970) Pyjama – ist zweiteilig, der andere wird angezogen und über eine Knopfleiste geschlossen.
Doppelseite mit Oberteilen der Damenunterwäsche bestehend aus 14 „camisoles“ (dt.: „Damenuntertaillen“) aus Spitze, Batist oder besticktem Satin, die über, unter oder einfach ohne Bustier getragen werden.
Des Weiteren stehen acht „corset covers“ (kurze Hemdchen zum Schutz der Oberkleidung vor Korsettstäben) aus Spitze, Satin, Nainsook (dt.: besonders leichter Musselin) und acht sogenannte „bust confiners“ – auch „brassieres“ (dt.: Büstenhalter) genannt zum Abflachen und Formen der Brust – aus festen Geweben und Spitzen der Käuferin zur Verfügung. Rosa und Weiß überwiegen.
Doppelseite mit Oberteilen der Damenunterwäsche bestehend aus 14 „camisoles“ (dt.: „Damenuntertaillen“) aus Spitze, Batist oder besticktem Satin, die über, unter oder einfach ohne Bustier getragen werden.
Des Weiteren stehen acht „corset covers“ (kurze Hemdchen zum Schutz der Oberkleidung vor Korsettstäben) aus Spitze, Satin, Nainsook (dt.: besonders leichter Musselin) und acht sogenannte „bust confiners“ – auch „brassieres“ (dt.: Büstenhalter) genannt zum Abflachen und Formen der Brust – aus festen Geweben und Spitzen der Käuferin zur Verfügung. Rosa und Weiß überwiegen.
Seite mit Damenunterwäsche bestehend aus „step-in drawers“ (dt.: Höschen mit bequem geschnittenen Beinen) und „bloomers“ (dt.: Pumphöschen) aus bedrucktem oder neutralem Nainsook (Musselin), Batist, Crêpe de Chine und Spitze.
Doppelseite mit „union suits“ (dt.: einteilige Hemdhöschen) mit kurz geschnittenen weiten Beinen für Frauen jeden Alters und jeder Körperform. Überwiegend Baumwolle in Feinripp oder auch Handschuhseide finden Verwendung.
Doppelseite mit „union suits“ (dt.: einteilige Hemdhöschen) mit kurz geschnittenen weiten Beinen für Frauen jeden Alters und jeder Körperform. Überwiegend Baumwolle in Feinripp oder auch Handschuhseide finden Verwendung.
Athletische Unterwäsche für Männer aus Satin-Madras, kariertem Nainsook (Musselin) und Baumwolle. Die kniekurzen Hemdhosen („union suits“) werden mittels einer vorderen Knopfleiste geschlossen. Zum besseren Sitz ist im Rücken ein Gürtel eingearbeitet. Die Hosen lassen sich zudem im hinteren Bereich problemlos und bequem öffnen.
Zwei Korsetts für Damen aus Brokat und Seiden-Brokat mit Schnür- oder Ösen- und Hackenverschluss.
Besondere Eigenschaften der Korsetts von Philipsborn’s sind eine besondere Formgebung, um unschöne Dellen zwischen Korsett und Seidenstrumpf zu vermeiden (A) und elastische Einsätze im Rücken ermöglichen bequemes Stehen und Sitzen (B). Zudem verhindern weitere elastische Einsätze an der Brust, dass sich das Korsett unangenehm in die Haut schneidet.
Doppelseite mit Korsetts für Damen aus Coutil (sehr dichtes Baumwollgewebe) und mit Spitzenborten. Die Modelle links werden geschnürt, während die Modelle rechts über Ösen und Hacken geschlossen werden.
Doppelseite mit Korsetts für Damen aus Coutil (sehr dichtes Baumwollgewebe) und mit Spitzenborten. Die Modelle links werden geschnürt, während die Modelle rechts über Ösen und Hacken geschlossen werden.
Stoffe zum Schneidern wie karierte Baumwolle, Popeline, Seiden-Taft, Crêpe de Chine, Seiden-Georgette Krepp, Woll-Serge, Baumwoll Crêpe de Chine und Schleierstoff, z.B. für Damenkleider.
Spielanzüge (engl.: „rompers“) für kleine Jungen zwischen zwei und acht Jahren vorwiegend im Marinestil aus Baumwollstoffen, Jeansstoff, Chambray und Leinen. Die kurzen Hosen werden zumeist unter den Knöpfen der Oberkleidung befestigt.
Doppelseite mit überwiegend einreihigen Anzügen für Männer und jüngere Männer aus Woll-Kaschmir, Woll-Serge, „Daytona beach suiting“ (leichter Sommerstoff), „Palm Beach cloth“ (ebenfalls leichter Sommerstoff) und reinem Kaschmir. Die Sakkos zeigen kurze Revers und sind eng auf Taille sowie mit recht großen Taschen gearbeitet. Die passenden Hosen sind Knöchellang und ebenso röhrenartig eng geschnitten.
Einzelne Modelle werden mit einem zweiten zusätzlichen Paar Hosen geliefert.
Doppelseite mit überwiegend einreihigen Anzügen für Männer und jüngere Männer aus Woll-Kaschmir, Woll-Serge, „Daytona beach suiting“ (leichter Sommerstoff), „Palm Beach cloth“ (ebenfalls leichter Sommerstoff) und reinem Kaschmir. Die Sakkos zeigen kurze Revers und sind eng auf Taille sowie mit recht großen Taschen gearbeitet. Die passenden Hosen sind Knöchellang und ebenso röhrenartig eng geschnitten.
Einzelne Modelle werden mit einem zweiten zusätzlichen Paar Hosen geliefert.
Doppelseite mit Arbeits- und Anzughosen sowie Regenmänteln aus wasserabweisenden Mischstoffen für Männer.
Die Arbeitshosen (links) aus widerstandfähigem Khaki, „moleskin“ (dt.: Englischleder) Jeans- und Kordstoff zeigen einen weiteren Schnitt als die Anzughosen der gegenüberliegenden Seite aus Serge, verstärkter Baumwolle, Baumwoll- und Wollmischstoffen und Woll-Kaschmir Auch die Nähte der Arbeitshosen sind verstärkt. Auch die Kniebundhose aus Khaki kann für die Arbeit verwendet werden.
Doppelseite mit Arbeits- und Anzughosen sowie Regenmänteln aus wasserabweisenden Mischstoffen für Männer.
Die Arbeitshosen (links) aus widerstandfähigem Khaki, „moleskin“ (dt.: Englischleder) Jeans- und Kordstoff zeigen einen weiteren Schnitt als die Anzughosen der gegenüberliegenden Seite aus Serge, verstärkter Baumwolle, Baumwoll- und Wollmischstoffen und Woll-Kaschmir Auch die Nähte der Arbeitshosen sind verstärkt. Auch die Kniebundhose aus Khaki kann für die Arbeit verwendet werden.
Doppelseite mit Overalls, Jacken, Arbeitshosen und Hemden aus verstärktem „denim“ (Jeansstoff) für Männer. Dreifachnähte, reißfeste Knopflöcher, rostfreie Knöpfe und durchgehende Mehrfachnähte (Mitte links) versprechen dauerhafte Dienstbarkeit der Arbeitskleidung.
Doppelseite mit Overalls, Jacken, Arbeitshosen und Hemden aus verstärktem „denim“ (Jeansstoff) für Männer. Dreifachnähte, reißfeste Knopflöcher, rostfreie Knöpfe und durchgehende Mehrfachnähte (Mitte links) versprechen dauerhafte Dienstbarkeit der Arbeitskleidung.
Drei Anzüge für junge Männer von 15 bis 19 Jahren aus Flanell und reinem Woll-Kaschmir. Zwei Modelle zeigen einen hohen eingearbeiteten Taillengürtel. Eine passende Schiebermütze ist für das mittlere Modell bestellbar.
Darunter befinden sich zwei Anzüge für Jungen von 8 bis 17 Jahren aus Woll-Kaschmir und Wolle im sogenannten Norfolk-Stil (hoher Taillengürtel und eingearbeitete Taschen am Sakko) mit kurzen Knickerbockerhosen.
Die Rückseite zeigt zwei elegante Herrenanzüge aus reinem Woll-Kaschmir und Woll-Flanell für je 21,75 Dollar.
Der Anzug in Braun präsentiert abfallende Revers und eine einreihige Knopfleiste mit zwei Knöpfen. Die Taschen sind eingearbeitet.
Der blaue Anzug zeigt dagegen ein aufsteigendes Revers und präsentiert sich doppelreihig mit jeweils zwei Knöpfen. Die Taschen sind hier aufgenäht.
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