Heft Nr. 14, 0 1933

Herrenmode aus der Herbst/Winter Ausgabe des Firmenmagazins Hänsel-Echo Nr. 14 von 1933-34.

Seiten insgesamt: 16 (vollständig online)

Scanformat: 23,3 x 30,9 cm / 9,17 x 12,17 in


Titelseite der Herbst/Winter Ausgabe des Firmenmagazins Hänsel-Echo Nr. 14 des Unternehmens Hänsel & Co. A.-G. aus Forst (Lausitz) von 1933-34. Das Cover trägt den Titel „Forst (Lausitz): Sportplatz und Jahnschule“.
Illustration/Zeichnung: Harald Schwerdtfeger (1888-1956).
Artikel:
Henschke, Bruno, Hänsel-Modelle Herbst und Winter 1933-34.

Grußwort und Anmerkungen des Generaldirektors der Hänsel & Co. A.-G. Bruno Henschke zur vorliegenden, neuen Ausgabe des Hänsel-Echos Nr. 14 für Herbst und Winter 1933-34. Begleitet wird die Einführung von vier Fotografien, die zwei teilverarbeitete Werkstücke eines Sakkos sowie ein fertiges, sportliches Sakko mit vier Taschen und ein elegantes, einfaches Sakko zeigt.
Fotos: Hänsel & Co. A.-G.
Seite mit vier Fotos die Nahaufnahmen des Sportsakkos auf der vorangegangenen Seite und eines doppelreihigen Mantels zeigen. Unten befindet sich die Aufnahme von Peter Paul Juhnke, ein halbgearbeitetes Schneider-Werkstück mit Achsel sowie ein fertiger, doppelreihiger Damenmantel. In der Mitte sind die Rückansichten für das moderne Sportsakko, das elegante Sakko, den Frack, den Paletot und den Ulster abgebildet.

Der Text lautet „Wir freuen uns, unseren Hänselfreunden heute in einer seltenen Aufnahme, im roten Rock seines Parforcejagd-Clubs, Herrn Peter Paul Juhnke vorstellen zu können, dessen einzigartig künstlerische Modeschöpfungen in unserem Leserkreise von Jahr zu Jahr immer mehr begeisterte Freunde finden. Herr Juhnke bat uns zu erklären, daß alle seine Modelle nur auf Hänsel-Wollastine gearbeitet sind und nur im Hänsel-Echo veröffentlicht werden“.
Illustration/Zeichnung: Harald Schwerdtfeger (1888-1956).
Fotos: Hänsel & Co. A.-G.
Je ein doppelreihiger und ein einreihiger Sakkoanzug für Herren sowie ein mondänes Straßenkostüm für die Dame in der modernen Fasson der kommenden Herbst- und Winter Saison 1933/34.
Wattierung: Hänsel-Roßhaar oder Hänsel-Wollastine. Darstellung der Modelle im herbstlichen Rosengarten von Forst (Lausitz).
Illustration/Zeichnung: Harald Schwerdtfeger (1888-1956).
Ein sportliches Damenkostüm, ein eleganter Sakkoanzug für den Herrn sowie ein Sportanzug für Männer mit Knickerbockerhose und einem Sportsakko mit drei großen Taschen in der Modelinie der Herbst- und Winter Saison 1933/34.
Wattierung: Hänsel-Roßhaar oder Hänsel-Wollastine. Darstellung der Modelle im herbstlichen Rosengarten von Forst (Lausitz).
Illustration/Zeichnung: Harald Schwerdtfeger (1888-1956).
Artikel:
Henschke, Bruno, Das neue Hänsel-Complet mit der neuzeitlichen Hänsel-Fertigachsel.

Die drei hier abgedruckten Fotos zeigen unfertige Werkstücke eines Sakkoanzuges und vor allem die Achselpartie. Links die Hälfte eines Sakkos an einer männlichen Schneiderpuppe.
Fotos: Hänsel & Co. A.-G.
Artikel:
Henschke, Bruno, Verarbeitungsgang bei Selbstherstellung.

Drei Fotografien zeigen die korrekte Herstellung der Achsel eines Sakkos. Rechts wird der zurechtgeschnittene Hänsel-Fertigstoff ohne Verschnitt präsentiert.
Fotos: Hänsel & Co. A.-G.
Der linke Ausschnitt der Doppelseite zeigt einen doppelreihigen Damenmantel mit gepufft angesetzten Oberärmeln und fallenden Revers sowie einen dunkelgrauen Paletot und einen doppelreihigen, dunkelgrünen Ulster-Mantel mit abgestepptem Revers und Kante. Der rote Damenmantel schließt lediglich auf einen Knopf. Interessanterweise entspricht die Länge der Damenmäntel der Länge der Herrenmäntel.
In der linken Spalte werden die aktuellen Stoff-Musterungen und Farben für Straßen- und Sportanzüge für Herbst und Winter 1933-34 präsentiert.
Illustration/Zeichnung: Harald Schwerdtfeger (1888-1956).
Der rechte Teil der Doppelseite präsentiert zwei herbstliche Mäntel für Damen sowie einen Paletot-Mantel mit verdeckter Knopfleiste für Herren.
Der Damenmantel in hellbraun besitzt überbreite Revers und einen hochstehenden Kragen, während beim marineblau-weißen Damenmantel rechts das Revers an der gegenüberliegenden Schulter durch einen großen goldfarbenen Knopf festknöpft wird. Die Mäntel für Herren und Damen weisen bemerkenswerterweise die gleiche Schnittlänge auf.
In der rechten Spalte werden die aktuellen Stoff-Musterungen und Farben für Paletots und Ulster-Mäntel für Herbst und Winter 1933-34 präsentiert.
Illustration/Zeichnung: Harald Schwerdtfeger (1888-1956).
Artikel:
Henschke, Bruno, Neuzeitliche Schneiderkunst.

Passend zum Artikel werden drei Fotografien mit Beispielschnitten von halbverarbeiteten Sakkos gezeigt, die die Erläuterungen ergänzen und verdeutlichen sollen.
Fotos: Hänsel & Co. A.-G.
Artikel:
Henschke, Bruno, Neuzeitliche Schneiderkunst.

Der Artikel wird mit vier Fotografien mit halbverarbeiteten Sakkos ergänzt, die die Erläuterungen anschaulich machen.
Fotos: Hänsel & Co. A.-G.
Mondän-eleganter, einreihiger Sakkoanzug für Herren, ein feierlich-elegantes Abendkostüm im herrenmäßigen Schnitt für Damen sowie ein Cutaway (oder einfach „Cut“) für formelle Anlässe.
Obwohl Grau oder Braun für Festivitäten oder den Abend durchaus tragbar sind, ist Schwarz immer noch die bevorzugte Farbe für Smoking und Frack. Der schwarze Cut kann mit einer grauen Hose kombiniert werden. Der steife Kragen („Vatermörderkragen“) wird in den 1930er Jahren noch immer gern in der Abendgarderobe verwendet.
Wattierung: Hänsel-Wollastine. Darstellung der Modelle im Gildenhaus von Forst (Lausitz).
Illustration/Zeichnung: Harald Schwerdtfeger (1888-1956).
Elegante, schwarze Abendgarderobe für Herren und jüngere Männer. Links ein schwarzer Frack mit weißer, steifer Hemdbrust und weißer Weste, in der Mitte ein Smoking und rechts ein Abendmantel mit verdeckter Knopfleiste, seidenbesetztem Revers und Zylinder.
Obwohl Grau oder Braun für besondere Anlässe oder den Abend durchaus tragbar sind, ist Schwarz immer noch die bevorzugte, dominierende Farbe für Smoking und Frack. Der steife Vatermörderkragen wird in den 1930er Jahren immer noch für Smoking und Frack gern getragen.
Wattierung: Hänsel-Wollastine. Darstellung der Modelle im Gildenhaus von Forst (Lausitz).
Illustration/Zeichnung: Harald Schwerdtfeger (1888-1956).
Gezeichnete, komische Geschichte mit dem Titel „Wie ich durch Hänsel wieder ein glücklicher Mensch wurde“.
Illustration/Zeichnung und Text: Paul Simmel (1887-1933).
Gezeichnete, komische Geschichte mit dem Titel „Wie ich durch Hänsel wieder ein glücklicher Mensch wurde“.
Illustration/Zeichnung und Text: Paul Simmel (1887-1933).
Rückseite des Magazins.
Eigenwerbung für das weltberühmte, auf allen von Hänsel verarbeiteten Stoffen, aufgedruckte orange Hänselross und die Hänsel-Produkte.
Der Text lautet „‚Hänsel‘ und ‚Orange‘ sind in den Fachkreisen der ganzen Welt ein untrennbarer Wertbegriff geworden. Wer an ‚Hänsel‘ denkt, denkt an ‚Orange‘, an orange Kanten, an einen breiten orange Mittelstreifen, an feine orange Zwischenstreifen und vor seinem geistigen Auge formt sich plastisch das orange Hänselroß. Diese innere Verbundenheit von ‚Hänsel‘ und ‚Orange‘ soll jetzt durch die äußere Verbindung in Wort und Schrift als ‚Hänsel-Orange‘ ihre Krönung erfahren. In großen Umrissen breit über die ganze Stoffbahn filigranartig aufgedruckt wird das Hänselroß mit ‚Orange“ vereint echt Hänsel sicherer als bisher schützen und schirmen, wird es schmücken und immer und überall sein zuverlässiger, nie versagender Bürge sein. Hänsel bleibt Hänsel“.
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