Heft Nr. 168, Dezember 1926

Modeabbildungen aus der deutschen Illustrierten Modenschau Nr. 168 vom Dezember 1926. Herausgegeben vom Verlag Gustav Lyon, Berlin.

Seiten insgesamt: 52 (26 online)

Format: 23,0 x 30,5 cm / 9,06 x 12,01 in


Titelseite der deutschen Illustrierten Modenschau Nr. 168 von Dezember 1926.
Seite mit dem einführenden „Modebericht“ von „E. Bdh.“ sowie mit Erklärungen für die Modelle der Titelseite und den drei Fotographien darüber.
Oben links präsentiert sich ein Mantelkleid aus Bordürenkasha in strenger gerader Linie, das sich nur durch tiefe Falten vorne erweitert. In der Mitte zeigt sich ein Stilkleid aus weißem Taft und sich farbig absetzender Stickerei. Es folgt ein Vormittagskleid aus bestehend aus einem mohnrotem Samtjumper und einem kleinkarierten Wollstoffrock.
Fotos: Press-Photo und Blake Studios, USA.
Tanz- und Ballkleider sowie zwei Abendkleider für junge Mädchen.
Zuerst ein Tanzkleid aus rhododendronfarbenem (derzeitige Modefarbe Rosa) Crêpe Georgette mit gestickten und aufgesetzten Blütenranken, Reihenziehung am Rockansatz und breitem Quetschfaltenrock. Es folgt ein Ballkleid aus Crêpe Georgette und Spitzenstoff. Das schmale Westchen wird von einer schmalen Rüsche umrahmt, die auch den plissierten Rock bogenförmig ziert. Der Schoß ist mit einer Stoffblüte garniert.
Es folgen zwei Abendkleider aus weidengrünem Crêpe de Chine und blauem Crêpe Georgette. Das erste Kleid zeigt dezente Glasperlenstickerei, das andere Kleid Buntstickerei. Beim ersten Kleid ist der Rock gruppenweise in Falten gelegt, während der andere Rock mit plissierten Schärpenbahnen aufwartet.
Zwei Besuchskleider flankiert von zwei Nachmittagskleidern.
Blaues Charmelaine (schmiegsamer Kammgarnwollstoff) wurde für das erste Kleid verarbeitet. Die Ärmelpuffen und die Kragenpasse mit dem zierlichen Bubikragen sind aus grauem Crêpe Georgette. Zwei Knopfpatten steigen seitlich ausgehend vom Rock auf.
In der Mitte befinden sich zwei Besuchskleider aus Samt und grünem Wollstoff. Das erste Modell zeigt zwei durchgehende Faltengruppen. Kragen und Manschetten zeigen Blendenbesatz. Das zweite Modell präsentiert einen bis zur natürlichen Taille hoch geführten Plisseerock mit zweifarbigem Tressenbesatz. Das Kleidoberteil lappt über den Rock und wird im Schoß zusammen geknöpft.
Es folgt ein hochgeschlossenes Nachmittagskleid aus hellbraunem Velours de laine. Der Rock zeigt als Abschluss einen Seidenstreifen mit Blendenbesatz mit tiefer Kellerfalte. Die Garniturteile sind zackig verarbeitet.
V.l.n.r.: Nachmittagskleid aus gelbem Crêpe de Chine mit gleichfarbiger Spitze an Kragen, Front und Manschetten. Die bogigen seitlichen Plisseebahnen werden unter dem gekreuzten Gürtel durchgeführt.
Es folgt ein Teekleid aus blauem Velours-Chiffon über dessen vordere Glockenbahn sich ein breiter Gürtel legt. Der Saum der Glockenbahn ist zudem Pelzbesetzt.
Nachmittagskleid aus schwarzer Reversible-Seide und bogigem Blendenbesatz. Kragen und Ärmel werden mit Écru Spitze belebt.
Zuletzt ein Nachmittagskleid aus blauem Crêpe Romain mit weißen Kragen und Manschetten.
Zwei Nachmittagskleider aus schwarzem Samt, ein Kleid aus lila Chiffon-Samt sowie ein Kleid aus lila Samt.
Das erste Kleid zeigt Tressenaufputz, eine Knopfleiste in der Front und schmalen Pelzbesatz an Kragen und Ärmelaufschlägen. Das zweite Modell wird ebenso von Tressen geziert und präsentiert an der Vorderseite des Rockes ein wasserfallartiges Arrangement. Pelzröllchen zieren Kragen, Einsatz und Ärmelaufschläge des dritten Kleides. Über dem gereihten Rock legen sich angeschnittene Patten. Das vierte Modell zeigt eine durch das Kleid geführte Krawatte aus Taft, das auch an Kragen und Gürtellinie zum Einsatz kommt.
Ballkleid aus rosa Seide und gebogtem Rock mit Motiven in Durchbrucharbeit. Es folgt ein Abendkleid in rhododendronfarbenem Crêpe Georgette, dessen Rock mit einer dunkleren Samtblende versehen sowie mit roten und weißen Perlen bestickt ist.
Tanzkleid aus beigem Crêpe de Chine mit plissiertem Rock und Stufenvolants. Im Rücken bleibt der Rock dagegen glatt. Ballkleid aus orangefarbenem Crêpe Crapote, das mit roten und goldfarbenen Fäden bestickt ist. Auch wie beim vorigen Modell ist hier nur die Vorderseite stufig gehalten.
Zuerst ein Teekleid bestehend aus perlgrauem Seidenmusselin über einem rötlichen Duchesse-Unterkleid. Unterärmel und Rock sind harmonisch aufeinander abgestimmt. Es folgt ein weiteres Teekleid aus blauem Crêpe de Chine, das mit écru Spitzenrüschen an Ärmeln und Kragen versehen ist. Das sehr lange zur Schleife gebundene Bändchen ist an seinen Enden mit buntem Perlgehänge versehen.
Das dritte Modell ist ein Gesellschaftskleid aus beigem Crêpe de Chine, welches glatt und plissiert verarbeitet ist. Eine rot-silberne Stickerei ziert die linke Hüftpartie. Hellbrauner Taft ergibt das letzte Teekleid, dessen Rock mit Bandapplikationen verschönt wurde. Kragen und Ärmelaufschläge bestehen aus weißem Georgette.
Zwei Mäntel aus lila Wollrips und grünlichem, geripptem Wollstoff, ein Straßenkleid aus marineblauem Kasha und ein Bolerokleid aus braunem Samt und schottisch kariertem Taft befinden sich auf dieser Seite.
Der erste Mantel zeigt Einfassungen und Aufputz aus silbergrauem Crêpe Marocain. Der Mantel weist beidseitige Plisseebahnen auf. Die Manschetten und der Kragen des zweiten Modells sind mit Feh (Eichhörnchenpelz) garniert. Auf beiden Seiten sind Falten arrangiert und eingesteppt.
Das Straßenkleid zeigt einen karmoisinroten Gürtel mit einer dazu passenden Schleife am weißen Crêpe de Chine Kragen. Ein Passeneffekt wird durch die vordere Teilung erzielt. Der Rock ist mit aufspringenden Falten versehen. Die Jacke des folgenden Bolerokleides wird mit einem Pelzröllchen verziert, welches auch die Ärmelpuffe abschließt. Der Rock ist mit zwei Reihenziehungen versehen.
Kleider für Mädchen im Alter von zwei bis 12 Jahren aus Popeline, Wolle, Taft, Duvetine und Crêpe de Chine. Die Modelle 2701, 2704 und 2705 werden als Festkleidchen deklariert. Das 2702 ist ein Schulkleid.
Wintermäntel für Damen aus dunkellila Velours de Laine, beigem Kashaduvetine, weinrotem Velours de Laine und braunem Trikotstoff.
Der Schalkragen des ersten Modells besteht aus Opossumfell, das auch an den Ärmelaufschlägen Verwendung findet. Das zweite Modell wird von bauschigem Fuchskragen geziert. An den Seiten des Mantels greifen Garniturblenden zugespitzt über die Vorderbahn. Der dritte Mantel ist mit Biberpelz versehen. Das vierte Modell zeigt an den Hüften abgenähte Säumchen, die einen blusigen Effekt erzielen.
Nachmittagskleider aus grünem Seiden Marocain, braun gemustertem Marocain, blauem Popelin und grauem Crêpe de Chine.
Die Vorder- und Rückbahnen des Rockes des ersten Modells sind plissiert und von Bahnen aus gelblicher Spitze flankiert. Auch der Lätzcheneinsatz und die Ärmelvolants sind aus dieser Spitze. Ebenso zeigt das zweite Modell ein Jabot aus Spitze sowie Pelzbesatz am Kragen. Das eingearbeitete Fächerplissee aus Crêpe Georgette teilt den Rock. Atlasband dient als Borte, das die beiden Kleiderteile berandet.
Das dritte Modell zeigt in Taillenhöhe gekreuzte Blenden unter denen Falten aufspringen. Tressenbesatz und Spitze dienen als Garnierung. Das letzte Modell präsentiert einen weinroten Wildledergürtel mit passend abgestimmter Bandschleife, das sich über dem weißen Georgette-Einsatz besonders abhebt. Der Rock ist ein dreilagiger Stufenrock.
Ärmellose Abend- und Ballkleider aus blauem (erstes Modell), fahlblauem (drittes Modell) und fliederfarbenem (viertes Modell) Velours Chiffon und rosa Crêpe Georgette, deren Oberteile leicht blusig gearbeitet sind.
Das erste Abendkleid zeigt am Rock zwei gereihte Glockenbahnen. Der Stoff über dem Silberspitzeneinsatz ist leicht gerafft. Die zweite Abendtoilette präsentiert reichen Fransenschmuck und eine Stoffblüte im gleichen Ton.
Seidenrüschen, eine Blüte aus gleichem Stoff in gleichem Ton und Reihenziehungen an Schultern und Taille sind die Besonderheiten des dritten Modells. Der Velours Chiffon des letzten Kleides ist im Längs- und Querfadenverlauf verarbeitet, was auf diese Weise am vorderen Einsatz und dem Gürtel einen dunkler schattierten Besatzstoff vortäuscht.
Kostüme für Silvester 1926/27 und für Fasching 1927.
Zuerst ein Pierrotkostüm aus weißer und dunkeloranger Seide mit Plisseeschoß und Tüllrüsche am Kragen. Weiße Rüschen schließen zudem Ärmel und Hosenbeine ab.
Das Maskenkostüm „Palette“ besteht aus vielen kleinen Seidenresten. Über die sehr weit ausladene Pluderhose legt sich ein glockig geschnittener Schoß. Als Kopfputz dient eine Farbpalette.
Das dritte Kostüm besteht aus einem schwarzen Atlasleibchen mit einem Schoß aus hochrotem Stoff, dem blattförmig geschnittene Teile aufliegen. Dazu wird ein kurzes schwarzes Höschen getragen über das sich ein schwarzer Fransenrock legt.
Das letzte Kostüm nennt sich „Postillon d’amour“ (dt. in etwa „Liebesbote“) und besteht aus einer weißen kurzen Hose mit einem blauen Jäckchen. Die auf der nackten Haut getragenen Ärmelstulpen passen farblich zum Stehkragen. Dazu wir ein schwarzer Zylinder getragen.
V.l.n.r.: Nachmittagskleid aus mittelblauer Popeline mit Lingerieweste, das durch die Verarbeitung vorgibt ein Bolerokleid zu sein, da die Vorderteile nur jäckchenartig aufliegen.
Teekleid aus grünem Crêpe Satin und cremefarbenem Georgette. Ausgehend vom Bubikragen hängt eine Jabotgarnitur herab.
Das nächste Teekleid aus pastellblauem Crêpe Athénien zeigt am Rock eine angewebte Bordüre.
Zuletzt folgt ein Blusenkleid aus bräunlichem Crêpe de Chine mit Perlstickerei. Der Vorderteil des Rockes ist gereiht. Bubikragen, Jabot und Schleifchen sind en vogue und tragen zu einer gewissen Strenge der Nachmittagskleider bei.
Übergangskleider aus grünem Samt (1. Modell), beigem Tuch (2. Modell) und steingrauem Crêpe Marocain (4. Modell) sowie ein Mantelkleid aus Oxfordblauem Kasha (3. Modell).
Eine Bandschleife und etwas écru Spitze beleben das erste Kleid, dessen Rock durch seitliche Reihenziehungen unterhalb des doppelten Gürtels erweitert wird. Das nächste Modell zeigt eine braune Seidenweste bei der die Seitenteile lose aufliegen und ein Boleroeffekt erzielt wird.
Das folgende Mantelkleid wird mit leichter Stickereiverzierung an den gepufften Unterärmeln und am Saum geziert. Vorne öffnet sich das Mantelkleid über einer weißen Seidenripsweste mit zierlichem Umlegekragen. In Taillenhöhe greift eine Patte nach links über.
Mit Ausnahme der vorderen Mitte ist der Rock des letzten Modells plissiert und zu beiden Seiten an der Taille blendenartig hochgeführt. Auf den Hüften liegen am Gürtel befestigte Garniturpatten auf.
Kinderkleidung für Mädchen von im Alter von vier bis etwa 14 Jahren und für Jungen von vier bis sechs Jahren (Modell 2734).
Die Mädchenkleider sind aus blauem Samt, rotem Popelin, marineblauem Wollrips und grünen Samtblenden, pastellblauem sowie marineblauem Kasha und einem Bolerokleidchen aus blauem Popelin.
Der Jungenanzug besteht aus einem schwarzem Samthöschen und einem rotem Wollstoffkittel.
Im Vordergrund ist ein Ballkleid in einer Kombination aus lavendelblauem Crêpe Georgette und gleichfarbigem Velours Jacquard zu sehen. Der weich drapierte Gürtel wird vorne durch eine Silberschnalle geführt und fällt als kleidsame Schärpe über den Rock.
Im Hintergrund werden zwei Abendkleider aus pimentrotem Velours Chiffon und altrosa Crêpe Georgette gezeigt. Während die Rückenpartie des Modells 2737 hinten glatt bleibt, zeigt der Vorderteil des Rockes eine mehrfache Reihenziehung. Ein langes Silberlaméband, das durch eine große Schnalle gezogen wird, dient als Gürtel und schiebt die Taille blusig an. Das folgende Abendkleid zeigt eine Verzierung aus abgetönten Perlen. Die Tunika setzt sich aus gleichmäßigen, schmalen Bahnen zusammen, die über einen dunkler Schattierten Atlasrock flattern. Die Taille ist vorn geschlitzt und zeigt einen schmalen Gürtel, der links von einem Blumentuff geziert wird.
Zwei Besuchskleider aus schwarzer Seide und fliederrotem Crêpe de Chine sowie eine Nachmittagskleid (Modell 2740) aus steingrauem Crêpe Marocain. Alle Kleider zeigen écru und crême Spitze an Kragen und Ärmelaufschlägen.
Das erste Modell zeigt einen angeschnittenen Gürtel, der in flachem Bogen in die seitlichen Rockbahnen übergeht. Im vorderen Ausschnitt des Nachmittagskleides wird ein pfirsichfarbener Crêpe Georgette Einsatz sichtbar. Seitliche Faltengruppen und eine wasserfallartige Drapierung zeichnen zudem den Rock aus. Das letzte Modell wird von einem doppelten und sehr breiten jabotartigen Garniturteil geschmückt. Zudem zeigt sich hier eine doppelte Tunika, die vorn eingefaltet ist und in Zipfeln über dem Rock hängt.
Zwei Röcke aus melangiertem Wollstoff (Modell 2742) und aus beigem Kasha (4745) sowie vier Blusen aus faienceblauem Crêpe Georgette (2743), „Charleston“-rotem Crêpe de Chine (2744), rötlicher Seide mit weißem Crêpe Georgette Einsatz (2746) und grauem Taft glacé mit terrafarbenem Georgette (2747).
Der erste Rock ist ein Sportrock in Wickelform, wohingegen sich der zweite Rock durch einen braunen Gürtel auszeichnet, der sich linksseitlich als schmale Bahn mit eingearbeiteten Falten fortsetzt.
Die erste Bluse (2743) zeigt ausgiebigen Hohlnahtschmuck und écru Spitzenbesatz am Kragen. Die darauf folgende Jabotbluse ist mit einem blauem Taftband garniert, das sich über Ärmeln, Gürtel und Front zieht. Auch die darunter liegende Jabotbluse zeigt einen tiefen Einsatz und wird unten gürtelartig geknöpft. Auch die letzte Bluse auf der Seite unten mit einer Schnalle zusammengefasst.
Seite mit einfachen Vormittags- und Haushaltskleidern aus mandelgrünem Tuch mit weißem Aufputz, schwarzem Samt mit karmesinrotem Blendenaufputz, emailleblauem Kasha und quergestreiftem, blauem Wollstoff.
Der Kragen des ersten Modells wird mittels einer Schleife zusammengehalten, deren Enden rot abgesetzt sind. Vorne hat das Kleid eine interessante Teilung und erweitert sich am Rock durch eine Gegenfalte. Die Ärmel sind unten durch Säumchen eingeengt.
Das Modell 2749 wird vorne schräg übereinander getragen und durch einen Knopf befestigt. Das dritte Modell auf dieser Seite zeigt eine hellgraue, rot bestickte Tasche. Auch dieses Kleid wird vorne übereinander geschlungen und linksseitlich mittels Knopfschluss befestigt. Es besitzt zudem einen schlanken Schalkragen.
Der Kragen des letzten Modells ist hochgestellt. Über eine Knopfleiste wird das Kleid vorne zugeknöpft. Unter dem schmalen Gürtelchen ist der Rock angesetzt, der sich in der Mitte durch einen Faltenfächer erweitert. Aufschläge beranden die Ärmel.
Schwarze Trauerkleider aus Crêpe de Chine mit Rüschenbesatz aus gleichem Material (Modell 2752), feinem Wollrips mit Kreppbesatz und Tressengarnierung (2753) und Wollottoman (Wolle und Rippenseide, 2754).
Das erste Kleid zeigt eine doppelte Reihenziehung, das sich harmonisch zum aufgenähten Rüschenbesatz gesellt. Das zweite Modell, das auf der Vorderseite durchgehend geschnitten ist, zeigt an den Seiten eingelegte Falten, die oben durch Patten gedeckt werden. Über dem nicht durchgehenden Gürtel ist das Trauerkleid blusenartig gebauscht. Das letzte Modell wird mit glänzendem Seidenband garniert, das noch durch eine Rosette aus Trauerkrepp bereichert wird. Die Taille zeigt eine einseitig arrangierte Stoffblende, die unter dem Gürtel durchgeführt ist und sich auf dem Rock fortsetzt, der unten eine Falte bildet.
Abend- und Ballkleider für Frauen mit stärkeren Figuren.
2755: Das erste Ballkleid aus schwarzem Crêpe Georgette zeigt reiche schwarze und silberne Perlstickereien und eine lange Perlenquaste im Frontbereich. In der linksseitlichen Rückenpartie fällt eine wasserfallartige Drapierung herunter. Eine rosa Samtrose ziert die linke Hüfte.
2756: Das Abendkleid aus braunem Crêpe de Chine präsentiert im Rücken, in der Front und an den Ärmeln eingefärbten Spitzenstoff. Die Schürzenbahn aus plissierter Spitze hat eine Georgette-Blende als Abschluss.
2757: Das letzte Modell aus schwarzem Seiden Marocain wird von reicher Flitterstickerei in Schwarz und Silber garniert. Das durchgehend geschnittene Modell zeigt eine ziemlich weite Tunika, die vorn nach der Mitte aufsteigt.
Gesellschaftskleider, beispielsweise für den Nachmittag, für Frauen mit stärkeren Figuren aus erikafarbenem Crêpe Marocain, silbergrauer Spitze in Verbindung mit schwarzem Crêpe Georgette sowie aus lila Reversible-Seide.
Das erste Kleid für den Nachmittag zeigt vorne eine écru Spitzenweste, die von einem schlanken Schalkragen umrahmt wird, deren Enden in Taillenhöhe gebunden sind und lose über den Rock fallen. In den Rock sind drei verschieden breite Plisseebahnen eingearbeitet.
Auch das zweite Modell zeigt einen plissierten pfirsichfarbenen Latz-Einsatz. Dem Spitzenrock liegen auf den Hüften gereihte Tunikateile auf.
Bunt gesticktes Band dient als Aufputz an Ärmeln und als eine Art Gürtelersatz. Im Schoß rafft dieses Band beidseitig die Kasack, so dass ein wasserfallartiger Faltenwurf entsteht. Die vom Ausschnitt ausgehend geführte Blende wird im Rücken bis zum Saum weiter geführt, wodurch das Kleid optisch geteilt wird.
Vorschläge für Handarbeiten wie Tablettdeckchen, Paradehandtücher, runde Deckchen, Taschentuchbehälter, Taschentuchsachets, Teewärmer und Kissen.
Die dazu gehörigen Abplättmuster konnten in den reichsweiten Lyon-Filialen oder postalisch direkt beim Verlag Gustav Lyon bezogen werden.
Vorschläge für Handarbeiten und Stickereien wie Decken, Teewärmer und Kissen.
Die dazu gehörigen Abplättmuster konnten in den reichsweiten Lyon-Filialen oder postalisch direkt beim Verlag Gustav Lyon bezogen werden.
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